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 Wandertour: Stadtrundgang Weinheim - mit Burg Windeck

Text/Fotos: Infojet Redaktion  

Spaziergang durch die Zwei-Burgen-Stadt Weinheim

Viel Geschichte hat Weinheim zu bieten von den Kelten über das Mittelalter bis hin zu den Gerbern und der sich daraus entwickelten Industrie. Die früheste urkundliche Erwähnung Weinheims findet sich 755 im Lorscher Codex. Im Jahr 1000 erhielt die Stadt das Marktrecht und 1065 das Münzrecht. Sehr früh konnte sich die Stadt an der Bergstraße, dort wo die Weschnitz aus dem Odenwald in die Rheinebene fließt, eine beachtliche Machtstellung erwerben. Um diese Macht zu untermauern und zu stützen wurde 1100 die Burg Windeck erbaut, die hoch über der Stadt thront und von Westen her schon von Weitem sichtbar ist. Direkt daneben, noch etwas höher gelegen, steht die Wachenburg, die die unverkennbare Silhouette der Zwei-Burgen-Stadt komplettiert. Neben der historischen Altstadt mit dem malerischen Marktplatz sind vor allem der Schlosspark mit dem angrenzenden Exotenwald, das Gerberbachviertel mit seinen kleinen Fachwerkhäusern sowie der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof die touristischen Höhepunkte eines Stadtrundgangs.

Sehenswürdigkeiten auf der Wanderung

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Start/Ende:Rundwanderung mit Start/Ziel Weinheim
Streckenlänge:6.8km
Wanderzeit:1.30 Stunden / ca. 518 Kalorien
Schwierigkeit: leicht
höchster/tiefster Punkt:233m nach 3.9km / 110m nach 5.5km
Summe Steigungen/Gefälle:208 Höhenmeter auf 2.9km / 208 Höhenmeter auf 2.3km Wegstrecke
Steilstrecken (über 20%):0.63km bergan und 0.67km bergab
Wegstrecke auf Landstraße:0km
Wegstrecke ohne Markierung:6.8km
Anfahrt:Bahn: Mit der Bahn bis Bahnhof Weinheim.
Auto: Über die A5 von Darmstadt in Richtung Karlsruhe, dann Ausfahrt Weinheimer Kreuz. Den Schildern Altstadt/Schlosspark folgen.
Einkehr:Weinheim: Woinemer Hausbrauerei
Wanderkarten/Literatur:Wanderkarte Bergstraße Weschnitztal
Odenwald - Bergstraße: Wanderführer mit Tourenkarten und Höhenprofilen
Reiseführer: Odenwald mit Bergstraße, Heidelberg, Darmstadt

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Durch die historische Altstadt Weinheim bis zur Burg Windeck

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Der Stadtrundgang durch Weinheim beginnt am Parkplatz D1 Schlosspark, wo auch die meisten Reisebusse mit Tagesausflüglern halten. Wahlweise kann der Spaziergang aber auch am Bahnhof gestartet werden. Vom Parkplatz gehen wir rechter Hand in den angrenzenden Schlosspark, den wir als erstes besichtigen.
Schloss Weinheim
Das Weinheimer Schloss, in dem heute Teile der Stadtverwaltung untergebracht ist, ist baugeschichtlich unterteilt in den barocken Teil, der sich zum großen Schlosspark hin öffnet, dem Obertor als ehemaligem Stadttor und heute Verbindungsglied zwischen den Gebäuden, dem Renaissancebau von 1537 und dem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umgebauten Gebäudeteil mit dem 1868 errichteten Turm im neugotischen Stil. Neben seinem touristischen Schauwert ist das Weinheimer Schloss als Ort für Hochzeiten beliebt. Brautpaare von nah und fern schätzen die geschichtsträchtigen Gebäude und den weitläufigen Schlosspark als standesgemäße Kulisse für ihre Trauung. Das Weinheimer Trauzimmer ist ein ehemaliges Jagd- und Herrenzimmer und mit wertvollen Gemälden und Wandmalereien verziert. Dem südlichen Teil, dem Adelshof der Ulner von Dieburg, angeschlossen ist der kleine Schlosspark, in dem eine imposante Zeder, die älteste Deutschlands, Schatten spendet. Die Zeder wurde 1720 gepflanzt und ist heute 23 Meter hoch mit einem Stammumfang von 5,20 Metern und einem Kronendurchmesser von 27 Metern. Der große Schlosspark ist im Stil eines englischen Gartens angelegt. Im südlichen Teil des Parks, steht das architektonisch interessante Mausoleum der Familie von Berckheim. Es wurde 1910 als Ruhestätte der Freiherren und Grafen von Berckheim gebaut und weist byzantinische Elemente wie die Goldmosaike in der Kuppel über dem Eingang oder die schwarz-weißen Mosaike im Giebelbereich über dem Portal auf. Im Osten des Schlossparks schließt sich der Heilkräutergarten an. Hier stößt man auch auf Reste der ehemaligen Stadtmauern und den Blauen Hut, den höchsten und ältesten Turm der Stadtmauern Weinheims. Der einst als Gefängnis genutzte Turm mit seinem acht Meter tiefen Verließ war ursprünglich mit einem blaugrauem Schieferdach gedeckt, woher er seinen Namen bekam.
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Odenwald Foto: Sehenswürdigkeiten von Weinheim
Sehenswürdigkeiten von Weinheim
Wir verlassen den Schlosspark durch das Eisentor, das uns in den Innenhof des barocken Gebäudeteils führt. Wir durchqueren den Innenhof und gelangen durch ein Portal zum gegenüberliegenden Renaissance- beziehungsweise klassizistischen Gebäudekomplex mit dem neugotischen Turm. Wir passieren den Minigolfplatz, spazieren durch das Tor und biegen rechts ab. Wir bleiben auf dem Gehweg und gelangen in einer weitgezogenen Rechtskurve zum historischen Marktplatz von Weinheim.
Historische Altstadt Weinheim
Die früheste urkundliche Erwähnung Weinheims findet sich 755 im Lorscher Codex. Im Jahr 1000 erhielt die Stadt das Marktrecht und 1065 das Münzrecht. Sehr früh konnte sich die Stadt an der Bergstraße, dort wo die Weschnitz aus dem Odenwald in die Rheinebene fließt, eine beachtliche Machtstellung erwerben. Um diese Macht zu untermauern und zu stützen wurde 1100 die Burg Windeck erbaut. Viel Geschichte hat Weinheim zu bieten von den Kelten über das Mittelalter bis hin zu den Gerbern und der sich daraus entwickelten Industrie. Hoch über der Stadt thronen die von Westen her weit sichtbaren Burgen Windeck und Wachenburg. Die Mischung aus historischer Stadtarchitektur mit stattlichen Steinbauten, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, engen verwinkelten Gassen und Treppen sowie kleinen Plätzen, die immer wieder von Grünanlagen, mächtigen Bäumen und Blumenkübeln aufgelockert wird, macht den Reiz der Weinheimer Innenstadt aus. Die Besichtigung des historischen Altstadtkerns mit dem malerischen Marktplatz wird durch den Besuch des Schlossparks mit dem angrenzenden Exotenwald, des Gerberbachviertels mit seinen kleinen Fachwerkhäusern sowie des Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof abgerundet, bevor der Tag am Marktplatz im Schatten japanischer Schnurbäume ausklingt.
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Am unteren Ende des Marktplatzes, am alten Rathaus, biegen wir rechts ab und nehmen links die Treppe, die Höllenstaffel genannt wird, und steigen hinunter ins Gerberbachviertel.
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Odenwald Foto: Bas Greth und Vetter Philp
Bas Greth und Vetter Philp
Unten angelangt, folgen wir links der Gerbergasse, die uns am Grundelbach entlang durch das Gerberbachviertel führt. Von der Gerbergasse aus zweigen links weitere Gassen mit schmucken Fachwerkhäusern ab. Wir gehen vor bis zur Judengasse, die wir bis zur Münzgasse hinaufsteigen. Dort biegen wir links ab und nehmen rechts die Treppe, die uns entlang der Ullnerschen Kapelle wieder hinauf auf das Niveau des Marktplatzes bringt. Am Marktplatz folgen wir rechts der Hauptstraße durch die Fußgängerzone bis vor zur Weinheim Galerie. Unterwegs spazieren wir am Museum sowie an den Statuen von Bas Greth und Vetter Philp sowie der Weinheimer Reiterin vorbei. Hinter der Weinheim Galerie halten wir uns rechts und gehen über den Dürreplatz bis zur Treppe, die uns hinunter zum Kreisel bringt. Wir überqueren den Kreisel und folgen der Straße 'Am Schlossberg' ein kurzes Stück. Hinter dem neu angelegten Burgenviertel führt rechts ein Fußweg, der neue Burgweg, hinauf zur Burg Windeck. Wir folgen dem Weg und biegen oben an der Einmündung zur Straße links zu einem Abstecher zur Burg ab.
Burg Windeck
Die Burg Windeck, die heute nur noch als Burgruine erhalten ist, ist ein beliebtes Ausflugsziel auf dem Schlossberg bei Weinheim. Zusammen mit der etwas höher auf dem Wachenberg stehenden Wachenburg bildet die Windeck das Wahrzeichen der Zwei-Burgen Stadt Weinheim. Beide Burgen sind markante Punkte auf dem westlichen Höhenzug des Odenwalds entlang der Bergstraße und von Westen her weit sichtbar. Die Burg wurde ursprünglich zu Beginn des 12. Jahrhunderts zum Schutz der Ländereien des Klosters Lorsch errichtet und bereits 5 Jahre nach ihrer Fertigstellung bei Auseinandersetzungen zum ersten Mal zerstört. Danach wurde sie im 30-Jährigen-Krieg arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Ausbesserungen hielten jedoch nur bis 1674, als sie von französischen Truppen geschleift wurde. Heute ist die Burg Windeck in Besitz der Stadt Weinheim. Von der Burgruine sind heute noch das Torhaus, ein Saalbau, der 28 Meter hohe Bergfried und Reste der Außenmauern, in dessen Innenhof im Sommer ein Biergarten eingerichtet wird, erhalten. Mehrere Spazierwege sowie eine Straße führen zur Burgruine, die auch ein Restaurant beherbergt, hinauf. Von der Burgmauer aus eröffnet sich dem Besucher eine schöne Aussicht über die Altstadt von Weinheim sowie das Umland.
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Odenwald Foto: Alte Post
Alte Post
Von der Burg nehmen wir wieder die Straße zurück und folgen ihr bis zur Einmündung in die Wachenbergstraße, von wo aus wir eine schöne Aussicht auf die historische Altstadt von Weinheim haben. Wir nehmen die Treppe, die geradewegs hinunter zur Hegelstraße führt. Wir gehen die Hegelstraße rechts und gelangen so zur Wachenburgstraße. Dort biegen wir erst links ab und kurz darauf wieder rechts in die Wolfsgasse. Dieser folgen wir bis zur Grundelbachstraße, die wir überqueren. Das Pflaumengässchen führt uns nun weiter zum Rodensteiner Brunnen. Wir gehen geradeaus die Hauptstraße weiter und biegen etwas später rechts in die Erbsengasse. Dieser folgen wir rechts bis zur Alten Postgasse, in die wir links einbiegen. An der Weschnitz gehen wir links die Entengasse bis wir auf die Bergstraße treffen. Wir überqueren die Bergstraße und gelangen, immer der Weschnitz folgend, bis zum Bahnhofgelände. Dort halten wir uns links, passieren den Bahnhof und den Busbahnhof und spazieren über die Bahnhofstraße wieder zurück in Richtung Innenstadt. Wir folgen der Bahnhofstraße bis zum Kriegerdenkmal. Dort biegen wir rechts in die Ehretstraße. Am Ende der Ehretstraße stoßen wir auf ein Mahnmal. Wir umrunden den angschlossenen Tennisplatz und gelangen so auf der gegenüberliegenden Seite zum Hermannshof.
Hermannshof
Der Hermannshof ist ein Privatpark der Unternehmer Freudenberg, der seit 1983 zu einem Lehr-, Schau- und Sichtungsgarten umgestaltet worden ist. Die stattliche Gartenvilla, die heute als repräsentatives Seminar- und Konferenzhaus dient, ist 1820 erbaut worden. Die Gartenanlage versteht sich als Forschungseinrichtung, in der Pflanzenkombinationen auf ihre Verwendungsfähigkeit in Privatgärten und öffentlichen Anlagen hin untersucht werden. Aufgrund neuer Themenstellungen verändert sich daher das Bild des Gartens von Jahr zu Jahr. An exponierter Stelle im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof steht die Braut-Myrte, die 1879 aus einem Brautkranz der Helene Siegert gezogen wurde. Gegen den Frost wird die Myrte, die mit ihren zehn Metern Höhe als die größte und älteste Myrte in Deutschland gilt, im Winter mit einem Gewächshaus umgeben. Andere Sehenswürdigkeiten des Hermannshofs sind ein Riesenmammutbaum, ein Ginkgo, ein Glyzinien-Laubengang sowie eine Platane und eine Atlas-Zeder.
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bis hier 6.8km
Wir verlassen den Hermannshof durch das kleine Eisentor links vom Hauptgebäude und gehen rechts über die Rote Turmstraße wieder zurück zum Schlossparkplatz.
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