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 Wandertour: Vom Lärmfeuer über den Lindelbrunnen zum Hildegeresbrunnen

Text/Fotos: Infojet Redaktion  

Mittelalterliches auf einer Wanderung vom Mossautal ins Ulfenbachtal

Schattige Wälder mit kurzen sonnigen Abschnitten durch reizvolle Nadel- und Mischwälder kennzeichnen die Rundwanderung zum Lärmfeuer, den Lindelbrunnen und den Hildegeresbrunnen. Über geschotterte Forstwege und weite Strecken naturbelassene Waldpfade wandern wir zu historischen und mythischen Orten. Die Lärmfeuer im Odenwald warnten einst im 30-Jährigen-Krieg vor herannahenden Feinden. Der Hildegeresbrunnen ist bereits seit 773 beurkundet und soll nach einem fränkischen Adligen namens Hiltiger benannt sein, der wohl die Siedlung Hiltersklingen in der Nähe anlegte. Historisch nicht belegt und daher umstritten ist die Vergangenheit des Lindelbrunnen, der sich mit dem Siegfriedbrunnen bei Grasellenbach darum streitet, der Ort des heimtückischen Mordes am Helden der Nibelungensage zu sein. Neben harzig duftenden Wäldern gilt es noch die Feuchtwiesenlandschaft bei Grasellenbach sowie das idyllische Schmerbachtal zu durchwandern.

Sehenswürdigkeiten auf der Wanderung

geführte Wanderungen in der Gruppe

Wandern Sie in netter Gesellschaft durch reizvolle Odenwald-Regionen und entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Vielfalt dieses einzigartigen Mittelgebirges. Unter fachkundiger Führung lernen Sie dabei Wissenswertes und Kurioses über die Region. - Zu unseren Wanderführungen!
Start/Ende:Rundwanderung mit Start/Ziel Weschnitz-Wegscheide
Streckenlänge:18.8km
Wanderzeit:4.45 Stunden / ca. 1876 Kalorien
Schwierigkeit: mittel
höchster/tiefster Punkt:510m nach 2.6km / 292m nach 9.3km
Summe Steigungen/Gefälle:500 Höhenmeter auf 8km / 500 Höhenmeter auf 7.7km Wegstrecke
Steilstrecken (über 20%):0.36km bergan und 0.22km bergab
Wegstrecke auf Landstraße:0km
Wegstrecke ohne Markierung:0.5km
Anfahrt:Auto: A5 Ausfahrt Heppenheim; B460 Richtung Michelstadt bis zur Wegscheide bei Weschnitz
Bus: Odenwald Buslinie 31 von Hiltersklingen nach Erbach von Michelstadt bis Haltestelle Hüttenthal/Schmelz (alternativer Toureinstieg)
Einkehr:Grasellenbach: Odenwaldstuben; Hüttenthal: Gasthaus Zur Schmelz
Wanderkarten/Literatur:Odenwald - Bergstraße: Wanderführer mit Tourenkarten und Höhenprofilen
Reiseführer: Odenwald mit Bergstraße, Heidelberg, Darmstadt
Wanderkarte Mittlerer Odenwald

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Höhenprofil Odenwald Rundwanderung mit Start/Ziel Zwingenberg
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Rundwanderung zum Lärmfeuer und zum Lindelbrunnen im Mossautal

...2.6km
bis hier 2.6km
Vom Wanderparkplatz Wegscheide 1 aus überqueren wir die Bundesstraße 460 und den gegenüberliegenden Wanderparkplatz Wegscheide 2. Dort folgen wir der Wandermarkierung rotes Kreuz, das den Fernwanderweg Franken-Hessen-Kurpfalz-Weg kennzeichnet. Der Waldpfad wird bald zu einem Forstweg und nach einem Kilometer gelangen wir an eine Wegkreuzung, auf der der Steinerne Tisch, ein Tisch aus Sandstein steht. Wir wandern geradeaus weiter und stoßen nach 900 Metern an eine Sandsteinsäule. Die Inschrift bezeichnet die Stelle als letzte Ruhestätte eines Vaters und seiner Tochter. 150 Meter weiter zweigt der Franken-Hessen-Kurpfalz-Weg rechts vom Hauptweg ab und führt nun als Pfad den Wald bergan. Wir überqueren eine Wegkreuzung und an der zweiten stoßen wir auf den Fernwanderweg Offenbach–Hirschhorn–Eppingen, der mit einem blauen Quadrat markiert ist und dem wir später rechts folgen. Zuvor jedoch machen wir einen kurzen Abstecher geradeaus, wo wir nach 150 eine Kuppe erreichen, auf der einst ein Lärmfeuer entzündet wurde.
Odenwald Foto: Rastplatz am Lärmfeuer
Rastplatz am Lärmfeuer
Lärmfeuer bei Erzbach
Mit dem 30-Jährigen-Krieg sind die Lärmfeuer im Odenwald urkundlich erwähnt. Ein Netz aus Feuerstellen an exponierten Stellen warnte vor herannahenden Feinden, so dass sich die Wehrtruppen rechtzeitig sammeln und formieren konnten. Die Lärmfeuer, mit denen Alarm geschlagen wurde, waren Haufen aus Holz und Reisig auf den höchsten Bergrücken, die von Wachleuten bei Gefahr entzündet wurden. Die Flammen und Rauchsäulen waren weithin sichtbar und der Alarm konnte von Berg zu Berg weitergeleitet werden. Die Lärmfeuer waren auch später noch während der Napoleonischen Kriege im Einsatz. Am Lärmfeuer auf der höchsten Erhebung über dem Mossautal im Wald zwischen Erzbach und Ober-Mossau erinnern nur noch eine Rasthütte und eine Infotafel an das einstige Informationsübermittlungssystem. Jährlich am Samstag um die Monatswende März/April lassen einige Gemeinden im Odenwald die Tradition des Lärmfeuers aufleben, wenn die Signalfeuer wieder auf den Kuppen lodern - heute allerdings mit friedlichem Rahmenprogramm.
...0.2km
...5.5km
bis hier 8.3km
Zurück vom Lärmfeuer wandern wir links dem blauen Quadrat des Offenbach–Hirschhorn–Eppingen Fernwanderweg folgend auf unbefestigten Wegen durch den schönen Nadelwald. Nach 1,5 Kilometern gelangen wir an eine Wegkreuzung, an der ein Hinweisschild auf eine namenlose Eiche verweist. Wir bleiben geradeaus auf dem blauen Quadrat und wandern die meiste Zeit bequem leicht bergab. 1,8 Kilometer weiter lichtet sich der Wald etwas und wir passieren einen Wasserspeicher, bevor wir wieder in den Wald wechseln. Weitere 1,6 Kilometer später zweigt das blaue Quadrat rechts vom Hauptweg ab und wir steigen etwas steiler auf einem Pfad bergab. 500 Meter weiter sehen wir rechts unter uns einen Rastplatz, der am Lindelbrunnen angelegt wurde.
Odenwald Foto: Lindelbrunnen
Lindelbrunnen
Lindelbrunnen
Gleich mehrere Brunnen im Odenwald streiten sich darum, der historische Ort zu sein, an dem der Drachtöter Siegfried vom grimmen Hagen mit einer Lanze getötet worden sein soll. Auch der Lindelbrunnen bei Hüttenthal erhebt Anspruch auf den Titel ebenso wie der Siegfriedbrunnen bei Grasellenbach, auf den man sich letztlich geeinigt hat. Der in Sandstein gefasste Lindelbrunnen wurde bereits 773 n.Chr. erstmals in einer Grenzbeschreibung der Mark Heppenheim erwähnt. Um den Brunnen herum ist heute ein Rastplatz angelegt worden.
...0.6km
...0.5km
...3.2km
...2.4km
bis hier 15km
Das blaue Quadrat führt uns nun am Waldrand entlang und auf offenes Gelände hinaus. Wir wandern durch eine idyllische Wiesenlandschaft und genießen die Fernsicht über das Marbachtal hinweg. Nach 400 Metern weist ein Hinweisschild zum Gasthaus Schmelz rechts vom Weg ab. Wir folgen verlassen das blaue Quadrat und folgen dem Pfeil, steigen eine Wiese hinab, überqueren unten angelangt die B460 halten uns ein paar Meter rechts und nehmen gleich die erste Straße links, die uns hinter dem Gasthaus hinunter zum Marbach führt. Hier biegen wir rechts ab und umrunden die Fischteiche und folgen am Waldrand rechts der Wandermarkierung Gü6, die uns auf einem Schotterweg den Wald hinaufbringt. 300 Meter weiter folgen wir links weiter der Gü6. Für 2,8 Kilometer steigen wir auf bequemen Wegen im Wald bergan, bis wir an einer Wegkreuzung zu einer Köhlerhütte gelangen. Hier wechseln wir von der Markierung Gü6 zum gelben Winkel des Lorsch–Erbach–Tauberbischofsheim Fernwanderwegs. Auf diesem steigen wir für weitere 900 Meter bergan, bevor wir bergab in Richtung Grasellenbach hinunterwandern. Nach einer Spitzkehre rechts zweigt der gelbe Winkel links einen Pfad hinunter ab, der uns aus dem Wald hinaus und über eine Wiese an den Ortsrand von Grasellenbach bringt. Nach gut 100 Metern verlassen wir den gelben Winkel und biegen rechts in das rote Kreuz des Franken-Hessen-Kurpfalz-Wegs.
...2.7km
bis hier 17.7km
Odenwald Foto: Wanderpfad im Schmerbachtal
Wanderpfad im Schmerbachtal
Dieser führt uns aus Grasellenbach hinaus und auf einer geteerten Straße durch ein schönes Feuchtwiesengebiet, das sich links und rechts des Wegs erstreckt. Wir wandern vor bis zum Waldrand und dann links am Waldrand entlang und nähern uns dabei dem großen Sägewerk. Wir passieren das Werksgelände und biegen vor dem Wohnhaus rechts in den Wald ab. Nach 500 Metern zweigt das rote Kreuz rechts vom Hauptweg ab und führt uns als Wanderpfad nun durch das idyllische Schmerbachtal. Zunächst ist das Gelände offener und später wandern wir zwischen jungen Birken in Richtung dichteren Wald. Hier treffen wir wieder auf die in Sandstein gefasste Hildegeresquelle, aus der der Marbach entspringt.
Hildegeresbrunnen
Im Schmerbachtal, in dem an vielen Stellen das Grundwasser heraustritt, entspringt auch der Hildegeresbrunnen. Der Trinkwasserbrunnen ist bereits seit 773 beurkundet und soll nach einem fränkischen Adligen namens Hiltiger benannt sein. Derselben Hiltiger soll auch die in der Nähe gelegene Siedlung Hiltersklingen gegründet haben.
...1.1km
bis hier 18.8km
Weiter geht es auf dem roten Kreuz, auf dem wir noch für einen Kilometer bergan steigen. Wir passieren dabei rechts einen Holzsteg, auf dem man ein Stück Moor im Wald besichtigen kann. Etwas später halten wir uns halblinks und steigen die letzten Meter zum Wanderparkplatz Wegscheide 1 hinauf.
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