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 Wandertour: Nibelungensteig Etappe 1 (Zwingenberg - Lindenfels)

Text/Fotos: Infojet Redaktion  

Über den Melibokus und durch das Felsenmeer nach Lindenfels

Die erste Etappe des Nibelungensteigs führt von Zwingenberg an der hessischen Bergstraße bis nach Lindenfels. Sie ist gleichzeitig das anspruchsvollste Teilstück, denn auf den knapp 27 Kilometern sind etwa 1400 Höhenmeter zu bewältigen. Zeit zum sanften Einstieg lässt die Tourplanung nicht, denn nach dem Besuch des hübschen Ortskerns von Zwingenberg geht es gleich steil bergan und hinauf zum Melibokus, der mit seinen 517 Metern den höchsten Punkt an der Bergstraße markiert. In stetem Auf und Ab stehen der Felsberg und der Krehberg sowie der auf einer Kuppe gelegene historische Ortskern von Lindenfels an. Die Startetappe stimmt den Wanderer sehr schön auf den Reiz der typischen Odenwaldlandschaft mit ihrem steten Wechsel von bewaldeten Höhenzügen und offenen Flächen mit Feldern, Weiden und Streuobstwiesen ein. Das erste Teilstück ist reich an landschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Doch bei sieben bis acht Stunden Wanderzeit bleibt selbst für den geübten Wanderer wenig Zeit zum meditativen Innehalten und Genießen.

Sehenswürdigkeiten auf der Wanderung

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Start/Ende:Streckenwanderung von Zwingenberg nach Lindenfels
Streckenlänge:26.8km
Wanderzeit:11.15 Stunden / ca. 5006 Kalorien
Schwierigkeit: schwer
höchster/tiefster Punkt:587m nach 21km / 100m nach 0km
Summe Steigungen/Gefälle:1362 Höhenmeter auf 13.3km / 1100 Höhenmeter auf 10.6km Wegstrecke
Steilstrecken (über 20%):3.06km bergan und 3.15km bergab
Wegstrecke auf Landstraße:0km
Wegstrecke ohne Markierung:0km
Anfahrt:Auto: Von der A5 Abfahrt Zwingenberg; dann Ortsmitte.
Bahn: Vom Bahnhof Zwingenberg über die Bahnhofstraße und Darmstädter Straße zur Ortsmitte.
Einkehr:Schlierbach: Gasthaus zur Krone
Wanderkarten/Literatur:Auf dem Nibelungensteig: Ein Odenwälder Wandererlebnis
Wanderkarte Nibelungensteig, Zwingenberg - Freudenberg
Der Nibelungensteig - Eine Bilderreise durch den Odenwald
Der Nibelungensteig kulinarisch: 22 Rundwege am Nibelungensteig

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Höhenprofil Odenwald Streckenwanderung von Zwingenberg nach Lindenfels Zwingenberg
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1. Etappe Nibelungensteig: Zwingenberg - Melibokus - Felsenmeer - Lindenfels

...4.4km
bis hier 4.4km
Vom Ortskern in Zwingenberg steigen wir, immer dem roten N folgend, bergan. Nachdem die letzten Häuser hinter uns liegen, wechseln wir in ein Laubwaldstück, das wir wenig später wieder verlassen, um in langgezogenen Serpentinen die Weinberge aufzusteigen. An einer Hütte, von der wir eine schöne Aussicht über Zwingenberg und die Rheinebene haben, wenden wir uns wieder links in den Laubwald. Es geht weiter bergan bis wir nach den ersten 4,4 Kilometern und 470 Höhenmetern die Aussichtsplattform des Melibokus erreichen. Dort genießen wir ein letztes Mal die herrlichen Aussicht über die Oberrheinische Tiefebene, die vom Melibokus aus bis hin zum Pfälzerwald, Donnersberg, Hunsrück und Taunus reicht.
Odenwald Foto: Aussicht vom Melibokus
Aussicht vom Melibokus
Melibokus
Mit 517 Metern Höhe ist der Melibokus bei Zwingenberg die höchste Erhebung entlang der hessischen Bergstraße. Vom 22 Meter hohen Aussichtsturm aus öffnet sich der Blick weit über die oberrheinische Tiefebene bis hin zum Pfälzerwald, Donnersberg, Hunsrück und Taunus. Für Mountainbiker und für Wanderer ist der Aufstieg zum Melibokus gleichermaßen eine Herausforderung, weswegen er ein beliebtes Ausflugsziel in der Region ist. Zum Melibokus führt neben vielen anderen Wanderwegen auch der überregional bekannte Nibelungensteig hinauf. Im Sockel des Aussichtsturms befindet sich eine Gaststube. Die Gasstube und der Aussichtsturm auf dem Melibokus sind samstags, sonntags und an Feiertagen geöffnet.
...5.9km
bis hier 10.3km
Mit dem nun folgenden Abstieg verlassen wir die hessische Bergstraße und tauchen vollends in den Odenwald ein. Wir wandern etwa 200 Höhenmeter im Wald hinab und wechseln dann in offeneres Gelände, in das sanft hügelige Balkhäuser Tal. Wiesen, Weiden und Felder bestimmen hier das Landschaftsbild. Unten angelangt überqueren wir die Landstraße L3103 und machen uns gleich an den nächsten Anstieg, der hinter den letzten Wiesen wieder durch Laubwald erfolgt. Nach gut 200 Höhenmetern erreichen wir den Felsberg, auf dessen Gipfel der Ohlyturm steht. Lang verweilen wir dort jedoch nicht, denn nun naht mit dem Lautertaler Felsenmeer der Höhepunkt der ersten Etappe. Wir steigen im Wald wieder hinab und bald schon sehen wir um uns herum die ersten Felsen, die wie hingestreut zwischen den Bäumen liegen.
Odenwald Foto: Aussicht von der Brücke im Felsenmeer
Aussicht von der Brücke im Felsenmeer
Felsenmeer
Gemäß einer Odenwaldsage entstand das Felsenmeer bei Reichenbach unterhalb des Felsberges, weil zwei Riesen, die miteiander in Streit gerieten, sich gegenseitig mit Felsbrocken bewarfen. Geologisch und weniger prosaisch ist das Lautertaler Felsenmeer eine durch Verwitterung entstandene Felsenlandschaft aus dunkelgrauem Quarzgestein. Durch chemische Verwitterung wurden Blöcke aus dem Gestein herausgelöst, welche während der letzten Eiszeit durch Auswaschung von Schmelzwasser zu ihrer heutigen Form herausgeschliffen wurden. Nach der Eiszeit rutschten die Felsen zu Tal und formten das Felsenmeer. Das Lautertaler Felsenmeer wurden bereits im 2. bis 4. Jahrhundert von den Römern als Steinbruch genutzt. Viele beschädigte oder unfertige Werkstücke, darunter die Riesensäule, der Alarstein, die Pyramide, das Schiff und der Sarg finden sich über das Gelände verteilt. Daneben stößt man auf durch natürliche Vorgänge geschaffene Felsgestalten wie den Krokodilfelsen sowie den Riesensessel. Seit 1985 kann man das Felsenmeer über einen geologisch-historischen Lehrpfad auf 2,5 Kilometern Länge erkunden. Im Felsenmeer finden im Sommer Erlebnistage, Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
...9.5km
bis hier 19.8km
Den oberen Einstieg zum Felsenmeer markieren der Altarstein und etwas weiter die Riesensäule, die neben dem Kiosk liegt. Von dort steigen wir am Rand des eigentlichen Felsenmeers hinab. Neben dem Hauptstrom an glatt geschliffenen Granitfelsen stoßen wir immer wieder auf markante Brocken, die bildhafte Namen wie 'das Krokodil' tragen. Am unteren Ende des Felsenmeers passieren wir das Besucherzentrum mit dem Parkplatz und wandern anschließend auf zwei Kilometern durch das Siedlungsgebiet des Ortsteils Reichenbach. Naturfreunde werden sich beeilen, diesen Abschnitt hinter sich zu lassen. Danach wechseln sich wieder Wiesen und Wald ab und wir stoßen, nachdem wir Reichenbach hinter uns gelassen haben, auf den Hohenstein, einem markanten Kletterfelsen. Nachdem wir ein längeres Stück durch Eichen-/Buchenwald marschiert sind und dabei den Knodener Kopf überquert haben, öffnet sich das Gelände wieder und die Ortschaften Knoden und Schannenbach liegen vor uns. Am Ortsausgang von Schannenbach wandern wir am Rand das Schannenbacher Hochmoors entlang, das als Naturschutzgebiet ausgezeichnet ist und das selbst nur mit Genehmigung betreten werden darf.
Odenwald Foto: Schannenbacher Hochmoor
Schannenbacher Hochmoor
Schannenbacher Hochmoor
An der Westflanke des Krehbergs, im Süden des Ortes Schannenbach liegt das Schannenbacher Hochmoor. Wenn Regenwasser nicht absickern kann und sich über wasserundurchlässigen Bodenschichten in einer Mulde staut, entsteht ein Regenmoor. Abgestorbene Pflanzen werden aufgrund von Sauerstoffmangel nicht zersetzt und bilden daraufhin im Lauf der Zeit eine Torfschicht. Das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Moor beheimatet seltene Pflanzen wie das Wollgras, die Sumpfdotterblume sowie den Fieberklee. Zum Schutz von Flora und Fauna darf das Moorgebiet abseits der offiziell ausgewiesenen Wanderwege nur im Rahmen von Führungen betreten werden.
...4.7km
bis hier 24.5km
m Ende des Moors folgt wieder Mischwald. Wir genießen die schöne Aussicht an der Mathildenruhe und steigen nun auf den Krehberg, der mit 575 Metern höchsten Erhebung der ersten Etappe. Wir bleiben noch für eine ganze Weile im Wald und steigen dabei hinab ins Tal nach Schlierbach. Schöne Fachwerkhäuser reihen sich entlang des Baches und formen so das idyllische Ortsbild. Sehenswert in Schlierbach sind auch die markanten Stickelgräber auf dem Friedhof nahe der evangelischen Kirche.
Schlierbach und die Stickelgräber
Schlierbach ist ein Stadtteil von Lindenfels. Die Burg von Lindenfels wird Ende des 11. Jahrhunderts noch als Schlierburg erwähnt, bevor sie später zur Burg Lindenfels wurde. Durch Schlierbach fließt der gleichnamige Bach. An seinen Ufern reihen sich schöne Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu einem idyllischen Ortskern. Sehenswert sind auf dem Friedhof die Stickelgräber, Gräber mit weiß bemalten Brettern nach Art des Totenbretts anstelle eines Grabsteins mit dem Namen des Verstorbenen, dem Geburts- und Sterbedatum und einem aufgemalten Blumentopf mit einer heranwachsenden, einer blühenden und einer verwelkenden Tulpe. Vermutlich brachten eingewanderte Calvinisten den Grabschmuck, der einst über die gesamte Kurpfalz verbreitet war, in den Odenwald.
...2.1km
bis hier 26.6km
Wir überqueren die Ortsstraße, passieren einen Campingplatz und gelangen alsbald an die Sportanlagen und das Schwimmbad von zwischen Schlierbach und Lindenfels. Ein letzter kürzerer, aber nicht weniger steiler Anstieg führt schließlich uns hinauf in die Drachenstadt Lindenfels.
Odenwald Foto: Aufstieg zur Burg Lindenfels
Aufstieg zur Burg Lindenfels
Burg Lindenfels
Die von Westen und Süden weithin sichtbare Burg Lindenfels überragt den gleichnamigen, 5000 Einwohner zählenden, Kurort und ist ein markanter Blickpunkt über dem Weschnitztal. Sie liegt am westlichen Altstadtrand von Lindenfels unweit des Museums und des Drachenmuseums. Ursprünglich war die Burg zwischen 1077 und 1088 als Schlierburg, nach dem nahe gelegenen Stadtteil Schlierbach, benannt. 1123 ist sie dann erstmals als Burg Lindenfels urkundlich erwähnt. Die Burg, die heute nur noch als Burgruine erhalten ist, ist die am frühesten erwähnte Burg im inneren Odenwald. Ihre Mauern bestehen aus Granit mit Sandsteinelementen unter anderem an den Ecken, Erkern und Türeinfassungen. Im 18. Jahrhundert wurden der Bergfried und andere Teile der Burg abgerissen und als Baumaterial verkauft. Heute dient die Burgruine als Kulisse und Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen sowie Mittelalter- und Handwerkermärkte.
...0.2km
bis hier 26.8km
ier, unter der Burg Lindenfels haben wir die das Ziel der ersten Etappe des Nibelungensteigs, die wohl die schwierigste war, erreicht..
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Etappen: Nibelungensteig
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