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 Wandertour: Über die Mossauer Höhe zur Einhardsbasilika und Schloss Fürstenau

Text/Fotos: Infojet Redaktion  

Wald- und Höhenwanderung zwischen Rehbach und Mümling

Fernsichten über das Mossautal und das Tal der Mümling, wasserreiche Wälder entlang des Rehbachs sowie Sehenswürdigkeiten im Norden Michelstadts gibt es auf dieser Rundwanderung zu entdecken. Zuerst wird zwischen Wiesen und Äckern mit schönen Aussichten vom oberen Mossautal nach Michelstadt gewandert. Das Schloss Fürstenau an der Mümling und die Einhardskapelle bilden die kulturellen Höhepunkte der Tour. Über den Alemannenweg geht es dann wasserreich an Quellen, Bächen, Rinnsalen, Teichen und Tümpeln am Rehbach entlang. Außerdem gibt es zwei Wildgehege mit Rehen und Widdern im Wald auf dieser erlebenswerten Wanderung zu sehen.

Sehenswürdigkeiten auf der Wanderung

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Start/Ende:Streckenwanderung von Fuchshütte nach Mossautal
Streckenlänge:17.3km
Wanderzeit:4.45 Stunden / ca. 1876 Kalorien
Schwierigkeit: mittel
höchster/tiefster Punkt:459m nach 0.4km / 198m nach 8.7km
Summe Steigungen/Gefälle:375 Höhenmeter auf 7.2km / 375 Höhenmeter auf 8.2km Wegstrecke
Steilstrecken (über 20%):0.06km bergan und 0.07km bergab
Wegstrecke auf Landstraße:0km
Wegstrecke ohne Markierung:0km
Anfahrt:Auto: von Darmstadt über die B26 und die B45 nach Michelstadt
Bahn: Mit der Odenwaldbahn von Frankfurt in Richtung Eberbach bis Michelstadt; über den Fußweg entlang der B47 bis zur Tour Nahe der Einhardsbasilika (alternativer Tourbeginn);
Einkehr:Michelstadt: Zur Gerste
Wanderkarten/Literatur:Odenwald - Bergstraße: Wanderführer mit Tourenkarten und Höhenprofilen
Wanderkarte Mittlerer Odenwald
Auf dem Alemannenweg: Ein Odenwälder Wandererlebnis

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Höhenprofil Odenwald Streckenwanderung von Fuchshütte nach Mossautal Zwingenberg
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Rundwanderung über die Mossauer Höhe nach Michelstadt und Rehbach

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...1.4km
bis hier 5.4km
Wir beginnen die Rundwanderung über die Mossauer Höhe nach Michelstadt am Wanderparkplatz Fuchshütte im oberen Mossautal. Wir überqueren die Landstraße und folgen dem blauen Kreuz hinauf in den Nadelwald. Auf einem schönen Waldpfad wandern wir bis zu einem Forstweg, in den wir halblinks einbiegen. Der Forstweg bringt uns nach gut einem Kilometer an den Waldrand. Wir marschieren nun eine ganze Weile über einen Höhenkamm oberhalb des Mossautals. Wir überqueren eine Landstraße und gelangen wenig später mit dem blauen Kreuz zum Wanderparkplatz Mossauer Höhe. Hier wechseln wir links auf das gelbe Dreieck, das uns nun wieder zurück in den Wald bringt. Nach etwa einem Kilometer passieren wir ein Gehege mit Widdern, das etwas abseits links vom Wanderweg liegt.
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bis hier 8.8km
Odenwald Foto:
Langsam hören wir schon die Motoren der Sportflugzeuge, die auf dem nahegelegenen Michelstädter Flugplatz starten und landen. Ein gerade angelegter Forstweg bringt uns am Flugplatz vorbei bis zu einer Wegspinne, an der von rechts ein mit einem roten Dreieck markierter Weg einmündet. Wir folgen dem rote Dreieck links und wandern an einem Friedwald vorbei hinaus in offenes Gelände. Wir gehen ein Stück die Zufahrtstraße zum Flugplatz entlang und biegen dann mit dem roten Dreieck links in einen Wiesenweg ein. Dieser führt uns hinauf zur Adalbertshöhe. Wir steigen nun hinab, passieren einen Friedhof und münden in die B45 in Steinbach. Hier orientieren wir uns nun an der Markierung S4 und folgen auf der anderen Straßenseite dem Rehbach rechts und kurz darauf links. Nach 100 Metern zweigt rechts die Schlossstraße ab, die uns nach einem Abstecher von gut 100 Metern zum Schloss Fürstenau bringt.
Schloss Fürstenau
Das Wasserschloss Fürstenau liegt an der MÜmling im Ortsteil Steinbach im Norden Michelstadts. Die Kernburg wurde zu Beginn des 14. Jahrhundert als Wehranlage zum Schutz des Klosterbesitzes errichtet und im 16. Jahrhundert zu einem Schloss erweitert. Weitere Gebäude kamen im 18. und 19. Jahrhundert hinzu. So zeigt die Gesamtanlage heute eine Reihung verschiedener Baustile. Beiderseits der Mümling, deren Wasserstand hier durch Schleusenanlagen geregelt wird, erstreckt sich der Schlossgarten, der nur zum Teil öffentlich zugänglich ist. Das Schloss Fürstenau wird heute privat genutzt. Der Schlosshof kann, mit zeitweisen Einschränkungen, besichtigt werden.
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bis hier 8.8km
Wir kehren zurück und biegen rechts in die Einhardstraße ein. Wenige Meter später sehen wir links den Eingang zum Gelände der Einhardsbasilika, an der auch der Alemannenweg beginnt.
Odenwald Foto: Einhardsbasilika
Einhardsbasilika
Einhardsbasilika
Die Einhardsbasilika steht im Norden Michelstadts, im Ortsteil Steinbach. Der Kirchenbau aus dem 9. Jahrhundert ist eines der wenigen bedeutenden Bauwerke Deutschlands, die in karolingischer Zeit entstanden. Erbaut wurde sie von Einhard, dem Ratgeber Karls des Großen, der die Mark Michelstadt von Ludwig dem Frommen, dem Sohn Karls, zum Dank für seine Dienste 815 erhalten hatte. Unter der dreischiffigen Basilika befindet sich eine Krypta. Ursprünglich sollte die Kirche einem Heiligen gewidmet werden. Die aus Rom beigeschafften Reliquien sollen sich in Steinbach nicht wohl gefühlt haben - das jedenfalls soll Einhard geträumt haben. Daraufhin wurden die Reliquien nach Seligenstadt überführt, wo sie eine neue Kirche bekamen. Die Einhardsbasilika wurde daraufhin keine Wallfahrtstätte, wie es ursprünglich geplant war. Die Kirche erfuhr in ihrer Geschichte mehrere Umbauten, die der wechselnden Nutzung als Kirche, Kloster und als Lagerschuppen geschuldet waren.
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bis hier 11.1km
Das rote des Alemannenwegs wird nun bis zum Ende der Wanderung die Wegmarkierung für unsere Orientierung sein. Wir steigen etwas steiler in einem Wohngebiet die Höhenstraße hinauf und zweigen gut 300 Meter später rechts ab. Ein Pfad bringt uns an einer Wiese vorbei und durch einen kleinen Baumbestand, bevor wir rechts in einen geteerten Weg einbiegen. Wir folgen diesem Weg eine ganze Weile und genießen dabei die Aussicht rechts über das Mümlingtal und links über das Rehbachtal. Im Wald angekommen führt uns der Alemannenweg links zu einer Wegspinne und kurz darauf wieder links zur Einhardquelle.
Einhardsquelle
Wann die Einhardsquelle im Wald zwischen Steinbach und Rehbach gefasst wurde, ist nicht bekannt. Die Trinkwasserquelle, die heute in Sandstein gefasst ist, ist jedoch sehr alt und nach dem Ratgeber Karls des Großen, Einhard, benannt.
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bis hier 17.3km
Odenwald Foto: Schlackebrocken
Schlackebrocken
Wir wandern ein kurzes Stück bergab und dann parallel zur B45. An einem Waldsee überqueren wir die Bundesstraße und sehen mehrere bemooste Schlackebrocken aus der ehemaligen Eisengewinnung im Odenwald, die am Ufer des Sees platziert wurden. Wir steigen ein Stück im Wald bergan und folgen dem Verlauf des Rehbachs am Waldrand. Der Wald wird nun immer feuchter. Aus dem Boden treten allerorts Rinnsale und kleine Bachzuflüsse aus. Rechts von uns liegt bald der Ort Rehbach. Wir wandern jedoch wieder im Wald auf bequemen Forstwegen weiter. Rechts von uns stehen Birken und etwas weiter sieht man Tümpel und Teiche durch die Bäume. An einer Waldwiese gelangen wir an ein Gehege, in dem Rehe äsen. Der Alemannenweg führt uns nun beständig im Wald bergan. Auf ihm erreichen wir schließlich eine Landstraße, in die wir links einbiegen und die uns wenige Meter später zurück zum Naturparkplatz Fuchshütte bringt.
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