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 Wandertour: Schannenbacher Hochmoor und der Hohenstein

Text/Fotos: Infojet Redaktion  

Hochmoor und Kletterfelsen: Zum Schannenbacher Moor und dem Hohenstein

Schöne Aus- und Fernsichten sowie ein abwechslungsreiches Naturerlebnis erwartet den Wanderer auf der 14 Kilometer langen Rundwanderung vom Lautertal zum Schannenbacher Moor. Von Reichenbach aus führt die Tour ins benachbarte Gronauer Tal, einem der schönsten Talabschlüsse im Odenwald. Der Name Gronau leitet sich von "grüne Aue" ab, was man hier am Meerbach, wo grüne Wiesen malerisch von Buchenwäldern eingeschlossen sind, nachvollziehen kann. Mit dem 3 Kilometer langen Aufstieg zum Schannenbacher Moor am Schliefenbach entlang folgt der schwierigste Teil der Wanderung. Oben angekommen lässt die reizvolle Wiesen- und Moorlandschaft von Neurod und Schannenbacher Moor die Mühen jedoch schnell wieder vergessen. Auf dem Nibelungensteig geht es nun beim Abstieg zurück nach Reichenbach gemächlicher zu. Unterwegs am Knodener Kopf eröffnen sich noch weite Fernblicke hinaus in die Rheinebene und kurz vor dem Ziel wartet mit dem markanten Kletterfelsen Hohenstein noch ein sehenswertes Naturdenkmal auf den Wanderfreund.

Sehenswürdigkeiten auf der Wanderung

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Start/Ende:Rundwanderung mit Start/Ziel Reichenbach
Streckenlänge:14km
Wanderzeit:4.0 Stunden / ca. 1580 Kalorien
Schwierigkeit: mittel
höchster/tiefster Punkt:525m nach 5.9km / 196m nach 0km
Summe Steigungen/Gefälle:562 Höhenmeter auf 5.7km / 562 Höhenmeter auf 6.3km Wegstrecke
Steilstrecken (über 20%):1.11km bergan und 0.83km bergab
Wegstrecke auf Landstraße:0km
Wegstrecke ohne Markierung:0.8km
Anfahrt:Bus: Odenwald Buslinie 665 von Bensheim nach Lindenfels/Winterkasten bis Bushaltestelle Reichenbach/Markt
Auto: Von Bensheim über die B47 bis Reichenbach Markt.
Einkehr:Schannenbach: Zum Odenwald
Wanderkarten/Literatur:Odenwald - Bergstraße: Wanderführer mit Tourenkarten und Höhenprofilen
Reiseführer: Odenwald mit Bergstraße, Heidelberg, Darmstadt
Wanderkarte Bergstraße Odenwald

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Rundwanderung: Reichenbach - Schannenbach - Hohenstein

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bis hier 6.9km
Wir beginnen die Wanderung in der Ortsmitte von Reichenbach. Vom Markt aus gehen wir die B47 ein Stück zurück in Richtung Bensheim und links in die Hahnenbuschstraße, von wo aus wir dem weißen Andreaskreuz folgen. Der Wanderweg führt durch die Wiesen hier im Lautertal oberhalb von Reichenbach. Nach gut 1,5 Kilometern gleichmäßigen Anstiegs wird der Wald zusehends dichter und wir gelangen an eine Wegkreuzung mit Wegweisern. Wir bleiben geradeaus auf dem weißen Andreaskreuz und wandern nun einen Hohlweg durch den Buchenwald bergab. Aus dem Hohlweg wird später wieder ein geschotterter Forstweg, auf dem wir bequem hinab ins idyllische Meerbachtal bei Gronau gehen. Hier verlassen wir die Markierung weißes Andreaskreuz und zweigen links auf den mit einem gelben V markierten Weg ab, der uns talaufwärts bringt. Mit dem Aufstieg im Tal und später durch den Wald bis hinauf nach Schannenbach beginnt der anstrengendste Teil der Rundwanderung. Auf einer Strecke von knapp drei Kilometern steigen wir den malerischen Buchenwald, teils durch Hohlwege und über weite Stücke am Schliefenbach entlang hinauf. Nach 1,7 Kilometern endet der mit V gekennzeichnete Verbindungsweg und geht über in die S1. Wir bleiben auf dieser Markierung und gelangen nach 350 Metern an eine Einmündung. Hier halten wir uns rechts und folgen der gelben 2. Nach 500 Metern verlassen wir die gelbe 2 wieder und steigen für gut 200 Meter den unmarkierten Weg, der halblinks abzweigt, hinan. Bei der nächsten Einmündung wandern wir links auf der weißen Raute weiter, über die wir kurz darauf den Wald verlassen. Wir finden uns nun in einem sehr schönen Wiesengebiet wieder, das Neurod genannt wird. Wir folgen dem Wiesenpfad und erreichen auf ihm das Schannenbacher Moor.
Odenwald Foto: Schannenbacher Hochmoor
Schannenbacher Hochmoor
Schannenbacher Hochmoor
An der Westflanke des Krehbergs, im Süden des Ortes Schannenbach liegt das Schannenbacher Hochmoor. Wenn Regenwasser nicht absickern kann und sich über wasserundurchlässigen Bodenschichten in einer Mulde staut, entsteht ein Regenmoor. Abgestorbene Pflanzen werden aufgrund von Sauerstoffmangel nicht zersetzt und bilden daraufhin im Lauf der Zeit eine Torfschicht. Das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Moor beheimatet seltene Pflanzen wie das Wollgras, die Sumpfdotterblume sowie den Fieberklee. Zum Schutz von Flora und Fauna darf das Moorgebiet abseits der offiziell ausgewiesenen Wanderwege nur im Rahmen von Führungen betreten werden.
...0.3km
...5.3km
bis hier 12.5km
Inmitten der Wiesen zweigt die weiße Raute rechts hinauf ab. Wir bleiben jedoch auf dem Pfad, der geradeaus weiterführt und jetzt als gelbe 1 gekennzeichnet ist. Auf ihm nähern wir uns dem Ortsrand von Schannenbach, wo wir auf den mit einem roten N gekennzeichneten Nibelungensteig stoßen, der uns fast bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück begleitet. Über die Ortsstraße gehen wir in den Ort. Nach gut 100 Metern halten wir uns rechts und wandern hinter einem Gehöft vorbei. Kurz darauf treffen wir wieder auf die Ortsstraße, die wir überqueren. Auf dem Lerchenweg verlassen wir Schannenbach. Bei den letzten Häusern führt der Nibelungensteig geradeaus ein Waldstück hinab. Unten angekommen halten wir uns rechts und steigen über einen Wiesenweg hinauf nach Knoden. In Knoden angekommen orientieren wir uns links und nach gut 200 Metern rechts. An klaren Tagen haben wir von diesem Wegstück aus eine wunderschöne Fernsicht auf die Oberrheinische Tiefebene bis hin zum Donnersberg in der Pfalz. Links vor uns sehen wir den Knodener Kopf, an dem der Nibelungensteig nun vorbeiführt. Wir wandern auf bequemen Wegen den Wald hinab und stoßen am Waldrand auf das Hofgut Hohenstein. Direkt im Anschluss an die Gutsgebäude biegt der Nibelungensteig halbrechts von der geteerten Straße ab. An der Einmündung hinter einer Anhöhe mit schöner Aussicht orientieren wir uns links und gelangen so im folgenden Waldstück zum Hohenstein.
Odenwald Foto: Hohenstein bei Reichenbach
Hohenstein bei Reichenbach
Hohenstein
Der Hohenstein ist ein markanter, 17 Meter hoher Kletterfelsen bei Reichenbach im Lautertal. Der Granitfelsen ist durch Wollsackverwitterung entstanden. Laut der Felsenmeersage soll auf dem Hohenstein der Riese Steinbeißer gesessen haben, während ihm gegenüber, auf der anderen Seite des Tals, auf dem Felsberg, sein Freund der Riese Felshocker sein Reich hatte. Der Hohenstein liegt am überregional bekannten Nibelungensteig, einem Fernwanderweg, der den Odenwald von der Bergstraße im Westen bis hin nach Freudenberg am Main im Osten durchzieht.
...1.1km
...0.4km
bis hier 14km
Vom Hohenstein aus erreichen wir, weiter bergab wandernd, den Ortsrand von Reichenbach. Der Nibelungensteig führt uns nun durch das Siedlungsgebiet des Ortes. Wir gehen zunächst die Hohensteiner Straße, die später zur Knodener Straße wird. Kurz darauf mündet von links die Friedhofstraße ein. Hier verlassen wir den Nibelungensteig und erreichen hinter dem Friedhof den Ausgangspunkt unserer Tour.
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